29.03.2012

Willkommen im Mitte Leben-Blog! (midlife)

Ein Verein steht kurz vor der Gründung. Er wird vorläufig unter dem Namen "MitteLeben" stehen. Mit diesem Verein soll der Aufbau eines positiven Images für die Generationen ab vierzig Jahren ermöglicht, resp. bestätigt werden. Ebenfalls möchte der Verein einen geeigneten Rahmen für Aktivitäten schaffen, der die Inter-Generationen, also die Generationen ab 40Plus, in ihrer grossen Verantwortung in allen Lebensbereichen unterstützt.
Warum das Ganze?
Immer wieder wird berichtet, dass sich die Seniorengruppen ab 70 oder 80  neu definieren müssten, weil diese Generationen in der Geschichte noch nie so präsent und aktiv waren wie heute.

Dabei wird vergessen, dass es fast noch wichtiger ist, die Mittleren Jahrgänge, in ihrer heutigen Präsenz neu zu benennen und zwar so, dass sie sich verstanden fühlen. Schliesslich steht es in Aussicht, dass sie mindestens noch 25 Jahre arbeiten sollten.

Neben den sozialen Verpflichtungen und den Verantwortungen in der Umwelt:
Wie sieht die Realität des länger Arbeitens eigentlich aus?
Im alltäglichen Sprachgebrauch werden zumindest die Fünfziger immer noch als "Alt" bezeichnet. Die Fünfziger jedoch, das weiss man, fühlen sich mindestens 10 Jahre jünger.

Warum also werden die mittleren Jahrgänge im Allgemeinen immer noch wie früher, als die "Alten" bezeichnet? Es ist an der Zeit eine prägende Bezeichnung für diese Generationen ab 40 zu erfinden.

Hier möchte der Verein auch Aufklärung leisten:
Wer sind sie denn die Ü40 oder Ü45er? Was bewegt sie? Wie wollen sie wachsen? Was sind ihre Ziele? Welche Arbeit ist für diese Generation erstrebenswert? Oder ganz direkt: Wie stellen sie sich, wenn sie mal die Scheuklappen abnehmen, ihr eignes Alter vor? Wo stehen sie innerhalb der Familie? Welche Antworten brauchen sie?

Es ist schon erstaunlich, dass sich vorwiegend nur die Versicherungen und Banken um diese Altersgruppe kümmern. Logischerweise steht da der finanzielle Aspekt im Vordergrund. Sie stellen die Frage: Wie und wann werden die älteren Menschen den krank und teuer? Oder: "Spart damit ihr im Alter leben könnt!" Wie aber soll heute das Mitte-Alter wirklich gelebt werden? Ist einzig diese Fixierung auf Zurückhaltung und Sparen der Sinn des Lebens ab 40? Das ist unglaublich motivierend! Das ist zynisch gemeint.


 Die Kuh wird gemolken
Wer über Vierzig ist zahlt viele Beiträge, überall. Die Gefahr des Durchschnittbürgers ist doch, dass er genau in dieser Lebensphase immer noch um den Job bangen muss. Diese Generationen stecken im Dilemna. Dazu kommt, dass die Aussicht, sich immer mehr mit Krankheit und Sparen für das Alter zu befassen zu müssen, weil dies aufdoktriert wird, ist kaum förderlich für die psychische Gesundheit. Darum ist es wichtig, dass diese Mitte-Leben-Generationen endlich sich bemerkbar machen und dem Leben wieder Saft und Kraft einhauchen. Da müssen aber entsprechende Rahmen bedingungen stehen. Welche das sind, muss diese Mitte-Generation selber formulieren. Sie muss sich die Zeit dafür nehmen.

Ratlosigkeit
So richtig greifen will im Moment nichts. Unter anderem auch, weil die mentale Einstellung gegenüber dieser Mitte-Leben Generation immer  noch negativ gefärbt ist. Doch: Wegschauen hilft hier auch nicht. Es bringt keine Lösung. Aber wir schauen leider gerne, oft hilflos weg. Irgendwer wird das Problem schon lösen. Politiker, Wirtschaft, Pensionskasse....Schulterheben......
Wer kennt die Sätze nicht?
"Wir sind ja noch jung." "Uns betrifft das noch nicht." " das kommt noch früh genug"

Was ist zu tun?
Es gilt also die Scheuklappen "Alter vor mir" runter zu reissen und hinzusehen! Was können wir Heute unternehmen, dass es uns Morgen gut geht? Suchen wir Antworten!

1 Kommentar:

  1. Test
    Endlich jemand, der die Situation anders sieht. Gratuliere! Cecile

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