Arbeit und Bildung

Wer kennt Sie nicht!

 Die Ängste, die sich so langsam in die Lebensjahre schleichen und das Arbeitsleben ziemlich sicher zu beeinflussen beginnen.

Gehören Sie zu jenen Personen, die sich langsam am Arbeitsplatz verkriechen? Oder gehören Sie eher zu jenen Personen, die guten Mutes frisch fröhlich weiter an ihrer Karriere weiterbauen?

Sind Sie in führender Position oder in einer anspruchsvollen Fachfunktion tätig und erlauben sich aus Erfahrung zu behaupten, dass Ihnen das Phänomen "Arbeit im Alter" noch lange nicht begegnen wird?
Gut ist:
wenn Arbeit auch nach 40 Lebensjahren Entwicklung, Förderung und finanzielle Gleichberechtigung enthält.
Wenn dies so gegeben ist, dann ist es gut. Wenn nicht--- was dann?

Bildung mit vielen Fragen, die es in Zukunft zu lösen gilt. Pisa hilft da nicht!


Wie muss Bildung für Menschen ab 40 aussehen, damit sich die Inhalte nicht langweiligermassen wiederholen? Was kann getan werden um altes Wissen loszulassen und neues Wissen einzulassen?
Wie sind die Ziele des Lernen in der zweiten Lebenshälfte? Lerne ich für mich oder für einen Arbeitsplatz, der mich dann trotzdem nicht mehr will, weil ich inzwischen 50 geworden bin? Können durch Bildung auch für ältere Generationen noch interessante Arbeitsplätze entstehen und was braucht es dazu?

Scheitert das heute Bildungssystem an den Menschen in  der zweiten Lebenshälfte, weil deren Motivation in eine andere Richtung zielt als jene der Titelstürmer? Was fordern die Menschen ab 50 Jahren von der Bildung oder wird ihnen zukünftig Bildung einfach aufdiktiert?

Wann geschieht es, dass Erfahrung, Fachwissen, Kompetenzen und organisatorisches Geschick von Menschen über 45 Lebensjahre die Beachtung erhalten, die sie wirklich verdienen?

Wer leidet, wenn Bildung für Menschen 45Plus in Arbeit nur in den Fächern angeboten wird, die dem persönlichen Bedarf des Einzelnen entsprechen? Wenn wir uns gestatten, Wissen und Können in Bildung ähnlich abzuholen, wie verlangte Bücher in der Bibliothek: Zielgerichtet, nach Notwendigkeit und persönlichem Bedarf und natürlich sehr individuell. Es gilt doch das Motto: Bildung soll dem Leben dienen - und nicht umgekehrt.
Wer hat Angst vor Chaos? Warum? Es verlangt nur etwas mehr Geschick der Verantwortlichen an den Arbeitsplätzen Wissen und Erfahrung von Menschen 45Plus zu erkennen.
Klar, keine Schule kann sich dabei mit Mastertitel rühmen. Klar auch, dass somit die Messung von Meisterintelligenz in der Lebensmitte nicht mehr möglich wird. Jeder, der in der Mitte des Lebens steht ist jedoch schon Meister auf seinem Gebiet. Es gilt nur, dieses Selbst zu erkennen und leben zu lernen.

Realität und das Lernen der Gesellschaft
Gibt es Lösungen, dass Menschen zukünftig noch lieber arbeiten und je älter sie sind umso  sinnvollere Arbeit machen können oder bleiben die Menschen ab 50 einfach die teuren Alten, mit alten Bildungsabschlüssen, die niemand will, egal ob Rente ab 67 oder nicht?

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